Klimaneutrales Unternehmen zertifiziert durchdie Gesellschaft für Klimaschutz München
Die Koch Auto.Gruppe GmbH ist als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert. Auf dieser Seite werden die wesentlichen Grundlagen und Ergebnisse der Zertifizierung transparent dargestellt.


Zum Unternehmen
Koch Auto.Gruppe GmbH
Die Koch Auto.Gruppe GmbH, gegründet 1932 in Schwäbisch Hall, zählt heute zu den führenden Unternehmen im Automobilsektor. Mit 600 Mitarbeitenden an 24 Standorten steht das Familienunternehmen für Kompetenz, Qualität und persönliche Beratung. Zum Markenportfolio gehören Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Škoda, SEAT, CUPRA sowie Yamaha Motorräder. Die Geschäftsleitung bilden Thomas und Waltraud Härterich sowie Lutz und Stefan Härterich, die das Unternehmen künftig in vierter Generation weiterführen. Lutz Härterich verantwortet Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Stefan Härterich Audi, Škoda, SEAT, CUPRA und Yamaha.
Johanniterstraße 57, 74523 Schwäbisch Hall
Autohaus
0791 / 7584-0
info@koch-autogruppe.de
Label-Informationen

Klimaneutrales Unternehmen
G0105N26
Koch Auto.Gruppe GmbH
Autohaus Koch GmbH - Öhringen, Möckmühl, Künzelsau, Mulfingen; Autohaus Koch GmbH - Schwäbisch Hall, Gaildorf; Koch-BAG-Auto GmbH; Koch Automobile GmbH; Auto Koch GmbH; Autohaus Koch-Nölscher GmbH; AHC Autohaus Crailsheim GmbH & Co. KG
01.2026
12.2027

Was bedeutet klimaneutrales Unternehmen?
Die Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen“ folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.
Die Zertifizierung basiert auf drei Elementen: einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, einem Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie dem bilanziellen Ausgleich der im jeweiligen Bilanzjahr verbleibenden Emissionen durch die Stilllegung anerkannter Klimaschutzzertifikate. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.
Die erklärte Klimaneutralität bezieht sich ausschließlich auf die innerhalb der Vergabegrundlage definierten Systemgrenzen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.
Warum wir das Label tragen.
Mit dem Neubau in der Johanniterstraße in Schwäbisch Hall haben wir gezeigt, wie konsequent wir Klimaschutz in unserer Standortentwicklung mitdenken. Wir kombinieren modernste Gebäudetechnik mit einer deutlich ausgebauten Photovoltaik – inklusive sichtbarer Fassaden-PV – und nutzen damit einen großen Teil unseres Strombedarfs direkt vom eigenen Dach und von der eigenen Fassade. So wird unser Autohaus vor Ort zum Kraftwerk und zum sichtbaren Zeichen dafür, dass nachhaltige Mobilität im Autohaus beginnt.

Geschäftsleitung, Koch Auto.Gruppe GmbH
Die aktuelle CO₂-Bilanz ist für uns weit mehr als eine Zahl. Sie ist unser Steuerungsinstrument, um gezielt dort anzusetzen, wo wir den größten Hebel haben – von der Energieversorgung über unsere Logistik bis hin zu unseren täglichen Betriebsabläufen. Seit 2022 konnten wir die Tonnen CO₂ pro Standort über mehrere Bilanzjahre hinweg kontinuierlich senken und damit belegen, dass unsere Maßnahmen an allen Betrieben messbar wirken. Dieser Rückgang ist kein einmaliger Effekt, sondern Teil eines klar definierten Nachhaltigkeitsprozesses mit einer langfristigen Strategie, die wir als Unternehmen konsequent verfolgen.

Geschäftsleitung, Koch Auto.Gruppe GmbH
Die Emissionen, die wir heute noch nicht vermeiden können, gleichen wir durch hochwertige Klimaschutzzertifikate aus, die internationalen Standards wie dem Verified Carbon Standard und dem Gold Standard entsprechen. Zusätzlich unterstützen wir mit Pina Earth TÜV-geprüfte Waldumbauprojekte, bei denen bestehende Wälder schrittweise zu widerstandsfähigeren, artenreicheren Beständen entwickelt werden, und leisten damit einen regionalen Beitrag zum Klimaschutz.

Referent der Geschäftsführung, Koch Auto.Gruppe GmbH
Wie wurde zertifiziert?
Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz, ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen.
Teilnahmeentscheidung
Das Unternehmen verpflichtet sich zur regelmäßigen Treibhausgasbilanzierung, zur Umsetzung eines Reduktionsplans und zur Einhaltung der Vergabegrundlage.
Treibhausgasbilanz
Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.
Reduktionsplan
Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen zur Verringerung seiner Emissionen.
Verbleibende Emissionen
Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden durch anerkannte Klimaschutzprojekte bilanziell ausgeglichen.
Prüfung
Treibhausgasbilanz, Reduktionsplan und Nachweise werden in einem Prüfverfahren bewertet.
Labelvergabe
Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.
Rezertifizierung
Treibhausgasbilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.
Treibhausgasbilanz
| Bereich | Emissionen (t CO₂e) | Anteil an Gesamtemissionen |
|---|---|---|
| Scope 1 | 1.297,82 | 40,64 % |
| Scope 2 | 562,92 | 17,63 % |
| Scope 3 | 1.332,60 | 41,73 % |
| Gesamtbilanz | 3.193,34 | 100% |
Die Treibhausgasbilanz erfasst die relevanten Treibhausgasemissionen des Unternehmens innerhalb der definierten organisatorischen und operativen Systemgrenzen. Die Berechnung erfolgt nach den Anforderungen der Vergabegrundlage und orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol.
Berücksichtigt werden direkte Emissionen des Unternehmens, Emissionen aus dem Bezug von Energie sowie weitere relevante Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, soweit sie für die unternehmensbezogene Klimaschutzleistung maßgeblich sind.
Berücksichtigt wurden unter anderem folgende Wirkungskategorien:
Verbrauchsmaterialien und Frischwasser
Papier- und Druckartikel
Kapitalgüter
Vorgelagerte energiebezogene Emissionen
Austauschlogistik
Abfallaufkommen im Unternehmen
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen
Pendeln und Homeoffice der Arbeitnehmer
Vorprodukte, Dienstleistungen, Ein- und Ausgangslogistik, sowie nachgelagerte Aktivitäten wurden in dieser Bilanzierung noch nicht berücksichtigt.
Fortschritt gegenüber dem Basisjahr
Gegenüber dem Basisjahr 2023 haben sich die Treibhausgasemissionen der Koch Auto.Gruppe GmbH um −58,27 % verändert. Im aktuellen Berichtszeitraum wurden insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Eingekaufte Güter und Dienstleistungen, Kapitalgüter und Abfallaufkommen umgesetzt. Weitere Schritte sind im Reduktionsplan festgelegt.
Reduktionsplan
Auf Grundlage der Treibhausgasbilanz hat das Unternehmen einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeitet. Die Maßnahmen werden an den wesentlichen Emissionsbereichen ausgerichtet und nach Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit priorisiert.
Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und mindestens alle zwei Jahre bei Bedarf fortgeschrieben.

Unterstützte Klimaschutzprojekte
Trotz konsequenter Reduktionsmaßnahmen lassen sich heute noch nicht alle Treibhausgasemissionen vollständig vermeiden. Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden deshalb im Rahmen der Zertifizierung bilanziell durch anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Nachfolgend sind die Klimaschutzprojekte aufgeführt, über die die verbleibenden Emissionen des Unternehmens bilanziell ausgeglichen wurden.
Anzahl der Zertifikate:
6.388 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat) in internationale Projekte
10 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat) in ein lokales Projekt durch Pina Earth
Geförderte Projekte:
388 Zertifikate: Wasserkraftwerk Barroso, Kolumbien (Gold Standard (GS), Projekt-ID: GS 4822)
3.300 Zertifikate: Windenergie Talas de Maciel II Wind Farm, Uruguay (Verified Carbon Standard (VCS), Projekt-ID: VCS 1289)
2.700 Zertifikate: Solarenegergie "Energising India", Indien (Verified Carbon Standard (VCS), Projekt-ID: VCS 1931)
10 Zertifikate Pina Earth, Deutschland
Stilllegungsnachweis:
Die bilanzierten Emissionen betragen 3.194 t CO₂e. Im aktuellen Jahr wurden insgesamt 6.398 Zertifikate gekauft. Die zusätzlich erworbenen 3.204 Zertifikate werden für kommende Bilanzjahre vorgehalten.
Vergabegrundlage
Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz, den Reduktionsplan, den bilanziellen Ausgleich verbleibender Emissionen sowie den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.
Die eingereichten Daten, Unterlagen und Nachweise werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Zusätzlich wird das Zertifizierungssystem regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.
Häufige Fragen zur Zertifizierung
Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen eine Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen erstellt, einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen festgelegt und die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen bilanziell ausgeglichen hat.
Die Klimaneutralität bezieht sich auf die im Rahmen der Zertifizierung erfassten Emissionen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.
Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.
Klimaschutzprojekte dienen dem bilanziellen Ausgleich der Emissionen, die im Bilanzjahr innerhalb der definierten Systemgrenzen verbleiben. Die eingesetzten Emissionsgutschriften stammen aus anerkannten Qualitätsstandards und werden dauerhaft stillgelegt.
Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan, die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen und der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.
Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.
Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.