Klimaschutzbeitrag im Rahmender Initiative Klimaschutz Holzindustrie

Zertifizierungsinformationen der Krematorium Am Waldfriedhof Schwäbisch Hall GmbH & Co. KG

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Zum Unternehmen

Unternehmen

Krematorium Am Waldfriedhof Schwäbisch Hall GmbH & Co. KG

Das Krematorium Am Waldfriedhof in Schwäbisch Hall setzt sich für einen klimaneutralen Kremationsbetrieb ein und versucht mit verschiedenen Maßnahmen CO2-Emissionen zu reduzieren. So senkte das Krematorium seit 2020 seinen Wärmebedarf und somit auch den Gasverbrauch erheblich durch eine Absenkung der Mindesttemperatur in der Nachbrennkammer um 100°C. Für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt stellte das Krematorium ihre Ofenanlage für Forschungen zur Verfügung. Durch Messungen wurden verschiedene Möglichkeiten der Abwärmenutzung analysiert. Zudem ermöglicht das regelmäßige Energieaudit effiziente Reduktionsmaßnahmen und das Krematorium hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Hauptsitz

Rinnener Sträßle 95, 74523 Schwäbisch Hall

Industrie

Bestattungsinstitut

Telefon

+49 791 4072488

Email

info@krematorium-hall.de

Label-Informationen

Label with a climate protection symbol, text in German, QR code, and ID number related to an initiative by HDH.
Label

Klimaschutzbeitrag Holzindustrie

Prüfnummer

V0509B22

Erstellt für:

Krematorium Am Waldfriedhof Schwäbisch Hall GmbH & Co. KG

Gültig von:

Seit 2022

Gültig bis:

31.12.2026

Aerial view of lush, green hills and valleys with scattered mist and winding roads.

Was ist der Klimaschutzbeitrag Holzindustrie?

Der „Klimaschutzbeitrag“ ist eine Zertifizierung im Rahmen der Initiative „Klimaschutz Holzindustrie“ des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH), umgesetzt von der Gesellschaft für Klimaschutz für die Holzindustrie. Sie richtet sich an Unternehmen der Holzbranche, die über ihre eigenen Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen hinaus einen Beitrag leisten möchten.

Das Prinzip: In regelmäßigen Abständen, spätestens alle zwei Jahre, wird eine Treibhausgasbilanz in Anlehnung an die Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols erstellt und auf dieser Basis Reduktionsmaßnahmen definiert. Erfasst werden Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 sowie ausgewählte Scope-3-Emissionen gemäß den Vorgaben der Vergabegrundlage. Das Unternehmen leistet einen finanziellen Beitrag in anerkannte internationale Klimaschutzprojekte in Höhe der Emissionen aus Scope 1, Scope 2 sowie folgenden Scope-3-Kategorien: Eingekaufte Güter und Dienstleistungen (nur: Verbrauchsmittel, Frischwasser, Papier- und Druckerzeugnisse) , Kapitalgüter, vorgelagerte energiebezogene Emissionen, Transport, vorgelagerte Verteilung (nur: Austauschlogistik), Abfallaufkommen, Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen sowie Pendeln der Mitarbeitenden.

Wie wurde zertifiziert?

Die Teilnahme an der Klimaschutzinitiative Holzindustrie des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH) und die Labelvergabe folgt einem klar strukturierten Prozess. Von der Erstellung einer CO₂-Bilanz über die Definition von Reduktionsmaßnahmen, sowie die monetäre Unterstützung von Klimaschutzprojekten bis hin zur regelmäßigen Aktualisierung werden alle Schritte transparent gestaltet. So wird sichergestellt, dass das Label „Klimaschutzbeitrag“ für glaubwürdigen Klimaschutz und nachweisbare Fortschritte steht.

Teilnahmeentscheidung

Das Unternehmen erklärt seine Teilnahme an der Klimaschutzinitiative des HDH und verpflichtet sich zu regelmäßiger CO₂-Bilanzierung sowie zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen.

Erstellung der CO₂-Bilanz

Erfassung der Treibhausgasemissionen nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHGP) – inkl. Scope 1, Scope 2 und ausgewählter oder aller Scope-3-Kategorien.

Definition von Maßnahmen

Auf Basis der CO₂-Bilanz legt das Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Emissionsminderung fest. Diese Maßnahmen sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Initiative.

Prüfung und Freigabe

Die Bilanz und die Maßnahmenplanung werden anhand der Vergabekriterien geprüft und freigegeben.

Klimaschutzprojekte unterstützen

Das Unternehmen engagiert sich zusätzlich durch freiwillige finanzielle Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte. Diese Maßnahme ergänzt die eigene Klimastrategie.

Labelvergabe & Kommunikation

Nach erfolgreicher Prüfung und Umsetzung der Maßnahmen erhält das Unternehmen das Label „Klimaschutzbeitrag“ und kann die Teilnahme sowie die Fortschritte transparent kommunizieren.

Regelmäßige Aktualisierung

Mindestens alle zwei Jahre wird die CO₂-Bilanz aktualisiert, die Fortschritte dokumentiert und die Labelnutzung bestätigt.

2024

Treibhausgasbilanz

Table displaying emissions sources with data in CO₂ tons and percentage, highlighting a total emission of 217 tons for climate neutrality.

Die Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks des Unternehmens erfolgt in Orientierung an international anerkannten Standards zur Treibhausgasbilanzierung. Berücksichtigt werden diejenigen Emissionsquellen, deren Datengrundlagen derzeit verfügbar und mit vertretbarem Aufwand erfassbar sind. Auf dieser Basis wird ein erster Überblick über die wesentlichen Emissionstreiber des Unternehmens geschaffen. Im Rahmen dieser Bilanz werden folgende Kategorien abgebildet:

  • Wärmeverbrauch

  • Stromverbrauch/Fernwärme

  • Fuhrpark

  • Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen

  • Arbeitswege der Arbeitnehmer

  • Homeoffice

  • Verbrauchsmaterial im Büro

  • Wasser- und Abfallaufkommen

  • IT-Hardware

Die vorliegende Bilanz erhebt noch nicht den Anspruch, sämtliche Emissionen vollständig abzubilden, schafft jedoch eine belastbare Grundlage, die in den kommenden Jahren durch die sukzessive Integration weiterer Kategorien systematisch ausgebaut wird.

Umgesetzte und geplante
Maßnahmen

Um seine Treibhausgasemissionen zu senken, hat das Unternehmen erste Maßnahmen realisiert und weitere eingeplant.

Upward view of a wind turbine against a clear sky, with icons for sustainable development goals: clean energy, economic growth, and climate action.

Unterstützte Klimaschutzprojekte

Das Unternehmen unterstützt ausgewählte Klimaschutzprojekte finanziell, basierend auf den Ergebnissen der eigenen CO₂-Bilanz. Gefördert werden Projekte in Höhe der Emissionen aus Scope 1, Scope 2 sowie der in der Vergabegrundlage definierten Scope-3-Kategorien. Alle Projekte entsprechen etablierten internationalen Standards wie Gold Standard, Verra (VCS) oder vergleichbaren Zertifizierungen, wodurch ihre Wirkung nachvollziehbar, überprüfbar und wirkungsvoll sichergestellt ist.

Anzahl der Zertifikate:

  • 316 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat)

Geförderte Projekte:

Bestätigung der Stilllegung

Hintergrund zur Zertifizierung

Zertifizierungstelle: Gesellschaft für Klimaschutz für die Holzindustrie – GKH GmbH

Die detaillierten Anforderungen an die Zertifizierung finden Sie in unserer Vergabegrundlage:

Informationen zur Klimaschutzinitiative der Holzindustrie:

Fragen zur Zertifizierung:

Der „Klimaschutzbeitrag“ ist eine Zertifizierung im Rahmen der Initiative Klimaschutz Holzindustrie des HDH, umgesetzt von der Gesellschaft für Klimaschutz. Sie richtet sich an Unternehmen der Holzbranche, die zusätzlich zu eigenen Reduktionsmaßnahmen Klimaschutzprojekte unterstützen möchten.

Dafür erstellen die Unternehmen mindestens alle zwei Jahre eine Treibhausgasbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol (Scope 1, Scope 2 und ausgewählte Scope-3-Kategorien). Auf dieser Basis werden Reduktionsmaßnahmen festgelegt. Zudem leisten die Unternehmen einen finanziellen Beitrag in anerkannte internationale Klimaschutzprojekte in Höhe ihrer verbleibenden Emissionen.

Alle Informationen dazu finden sich in der Vergabeordnung.

Die Bilanzierung erfolgt nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHGP). Erfasst werden alle Treibhausgase (CO₂, Methan, Distickstoffoxid, fluorierte Gase) aus Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (eingekaufte Energie) und ausgewählten oder allen Scope-3-Kategorien entlang der Wertschöpfungskette. So wird die Klimawirkung des Unternehmens abgebildet.

Je nach Bilanzierungsumfang können bestimmte Scope-3-Kategorien (z. B. Rohstoffe, Vorprodukte, nachgelagerte Aktivitäten) ausgeschlossen sein. Dies wird transparent ausgewiesen.

Mindestens alle zwei Jahre wird die CO₂-Bilanz erneuert.

Die Maßnahmen von Staaten allein reichen voraussichtlich nicht aus, um die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Unternehmen können sich zusätzlich engagieren, indem sie einen finanziellen Beitrag in internationale Klimaschutzprojekte leisten.

Diese Projekte erzeugen nachweislich Emissionsminderungen oder -entnahmen, zum Beispiel durch erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder Aufforstung. Die Stilllegung der erworbenen Zertifikate wird in internationalen Registern dokumentiert. Die Qualität wird durch anerkannte Standards wie Gold Standard oder Verra (VCS) sichergestellt.

Weitere Zertifizierungen