Zertifiziert im Rahmen derInitiative Klimaschutz Holzindustrie
Zertifizierungsinformationen der Novem Gruppe

Zum Unternehmen
Novem Gruppe
Novem mit seiner operativen Zentrale in Deutschland ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Zierteile und dekorativer Funktionselemente für die Mobilität. Mit einer Reihe von Materialien wie Echtholz, Aluminium, Carbon und Premium Synthetik bietet das Unternehmen einem wachsenden Kundenstamm einschließlich der weltweit führenden Automobilhersteller unübertroffene Technologie und Innovation. Weltweit stehen bei Novem rund 4.500 Mitarbeitenden an 11 Standorten im Dienst der Kunden. Novem verbindet Begeisterung für exklusive Designs sowie hochwertige Materialien mit einem unübertroffenen Anspruch an Qualität sowie erstklassigen Engineering- und Produktentwicklungskompetenzen. In der fast ihrer fast 80-jährigen Unternehmensgeschichte hat das Unternehmen Kontinuität und Innovationsgeist bewiesen. Auszeichnungen in den Bereichen Design, Nachhaltigkeit und Qualität unterstreichen diesen Anspruch. Das Unternehmen steht für entschlossenes Handeln und nachhaltige Unternehmensführung. Es verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Weitsicht und setzen klare Standards für Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und innovative Produktentwicklung.
Industriestrasse 45, 95519 Vorbach
Automobilindustrie
+49 9205 18 0
info@novem.com
Label-Informationen

Klimaschutz Holzindustrie
M1208S23
Novem Car Interior Design GmbH, Novem Car Interior Design Metalltechnologie GmbH
2023
31.12.2026

Was ist die Initiative Klimaschutz Holzindustrie?
Die Initiative Klimaschutz Holzindustrie ist ein Projekt des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH) und bringt Unternehmen der Holzindustrie in einem gemeinsamen Klimaschutzrahmen zusammen.
Im Rahmen der Initiative können teilnehmende Unternehmen die Zertifizierung „KLIMASCHUTZ HOLZINDUSTRIE - Eine Initiative des HDH. Teilnehmendes Unternehmen.“ erhalten. Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.
Die Zertifizierung basiert auf einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, die Festlegung und Verfolgung eines Reduktionsplans mit konkreten Reduktionszielen und Maßnahmen zur vorrangigen Vermeidung und Reduktion dieser Emissionen. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.
Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.
Wie wurde zertifiziert?
Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz und ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur vorrangigen Vermeidung und Reduktion der Emissionen.
Teilnahmeentscheidung
Das Unternehmen erklärt seine Teilnahme an der Klimaschutzinitiative und verpflichtet sich zu regelmäßiger Treibhausgasbilanzierung sowie zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen.
Treibhausgasbilanz
Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.
Reduktionsplan
Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen einschließlich Verantwortlichkeiten und Zeiträumen. Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben.
Prüfung
Treibhausgasbilanz, Reduktionsplan und Reduktionsmaßnahmen werden in einem Prüfverfahren bewertet.
Labelvergabe
Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.
Rezertifizierung
Treibhausgasbilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.
Treibhausgasbilanz
| Bereich | Emissionen (t CO₂e) | Anteil an Gesamtemissionen |
|---|---|---|
| Scope 1 | 2.006,47 | 5,07% |
| Scope 2 | 4.219,02 | 10,65% |
| Scope 3 | 33.377,94 | 84,28% |
| Gesamtbilanz | 39.603,43 | 100% |
Die Treibhausgasbilanzierung des Unternehmens erfolgte gemäß dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHGP). Erfasst wurden sämtliche Emissionen aus Scope 1 (direkte Emissionen) und Scope 2 (indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie). Darüber hinaus wurden alle Scope-3-Kategorien betrachtet und hinsichtlich ihrer Wesentlichkeit bewertet. Die relevanten Kategorien wurden vollständig bilanziert und sind nachfolgend aufgeführt:
Eingekaufte Güter und Dienstleistungen
Kapitalgüter
Vorgelagerte energiebezogene Emissionen
Transport und Verteilung (vorgelagert)
Abfallaufkommen im Unternehmen
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen
Pendeln und Homeoffice der Arbeitnehmenden
Transport und Verteilung (nachgelagert)
Entsorgung verkaufter Produkte
Umgesetzte und geplanteMaßnahmen
Um seine Treibhausgasemissionen zu senken, hat das Unternehmen erste Maßnahmen realisiert und weitere eingeplant.
Abgeschlossen
Vollständige Umstellung auf 100 % Strom aus erneuerbaren Energien.
Abgeschlossen
Strategischer Ausbau einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität an einigen unserer Standorte.
Abgeschlossen
Förderung nachhaltiger Arbeitsmodelle durch Homeoffice‑Angebote und Jobrad®‑Leasing für unsere Mitarbeitenden.
Geplant
Weiterentwicklung nachhaltiger Produktdesigns durch höhere Recyclingfähigkeit, bessere Reparierbarkeit und den Einsatz CO₂‑ärmerer Materialien.
Geplant
Schrittweise Umstellung des Fuhrparks weltweit auf alternative und emissionsarme Antriebstechnologien wie Elektromobilität.
Geplant
Aufbau und Umsetzung einer umfassenden Dekarbonisierungsstrategie gemeinsam mit unseren Lieferanten.

Vergabegrundlage
Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz und den Reduktionsplan, sowie die Bewertungskriterien als auch den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.
Das Zertifizierungssystem wird jährlich durch eine unabhängige Stelle überwacht. Dabei werden die Vergabegrundlagen und Prozesse vollständig überprüft.
Häufige Fragen zur Zertifizierung
Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen systematisch erfasst, reduziert und transparent dokumentiert hat.
Die Mitgliedsunternehmen sind mit ihrer Mitgliedschaft Teil eines starken Branchennetzwerks und profitieren vom Austausch mit anderen Betrieben.
Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.
Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.
Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan und die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.
Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.
Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.
