Zertifiziert im Rahmen derInitiative Klimaschutz Holzindustrie

Zertifizierungsinformationen der Weiss Holzwerk GmbH

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Unternehmen

Weiss Holzwerk GmbH

Die Weiss Holzwerk GmbH gehört heute zu einem der größten und modernsten Palettenwerke in Bayern. Aus heimischem Holz produziert das Unternehmen seit über 70 Jahren Holzverpackungen und Paletten, Schnittholz und Schreinerware in höchster Qualität. Der Schutz der Umwelt und der Wälder liegt der Weiss Holzwerk GmbH dabei besonders am Herzen. Indem das Holzwerk alte, gebrauchte und beschädigte Holzverpackungen und Paletten repariert und wiederverwendet, wird der Recyclingkreislauf geschlossen und ein klares Zeichen zur Erhaltung der Wälder gesetzt. Nachhaltiges, ökologisches Wirtschaften und soziale Verantwortung prägen seit Beginn das Unternehmensleitbild der Weiss Holzwerk GmbH.

Hauptsitz

Bruckmühl 2, 84387 Julbach

Industrie

Sägewerk

Telefon

+49 86 78 74 84-0

Email

info@weiss-holzwerk.de

Label-Informationen

Label:

Klimaschutz Holzindustrie

Prüfnummer:

H0105S23

Erstellt für:

Weiss Holzwerk GmbH

Mitglied seit:

2023

Gültig bis:

31.12.2026

Was ist die Initiative Klimaschutz Holzindustrie?

Die Initiative Klimaschutz Holzindustrie ist ein Projekt des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH) und bringt Unternehmen der Holzindustrie in einem gemeinsamen Klimaschutzrahmen zusammen.

Im Rahmen der Initiative können teilnehmende Unternehmen die Zertifizierung „KLIMASCHUTZ HOLZINDUSTRIE - Eine Initiative des HDH. Teilnehmendes Unternehmen.“ erhalten. Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.

Die Zertifizierung basiert auf einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, die Festlegung und Verfolgung eines Reduktionsplans mit konkreten Reduktionszielen und Maßnahmen zur vorrangigen Vermeidung und Reduktion dieser Emissionen. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.

Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.

2024

Treibhausgasbilanz

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Die Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks des Unternehmens erfolgt in Orientierung an international anerkannten Standards zur Treibhausgasbilanzierung. Berücksichtigt werden diejenigen Emissionsquellen, deren Datengrundlagen derzeit verfügbar und mit vertretbarem Aufwand erfassbar sind. Auf dieser Basis wird ein erster Überblick über die wesentlichen Emissionstreiber des Unternehmens geschaffen. Im Rahmen dieser Bilanz werden folgende Kategorien abgebildet:

  • Wärmeverbrauch

  • Stromverbrauch/Fernwärme

  • Fuhrpark

  • Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen

  • Arbeitswege der Arbeitnehmer

  • Homeoffice

  • Verbrauchsmaterial im Büro

  • Wasser- und Abfallaufkommen

  • IT-Hardware

 Die vorliegende Bilanz erhebt noch nicht den Anspruch, sämtliche Emissionen vollständig abzubilden, schafft jedoch eine belastbare Grundlage, die in den kommenden Jahren durch die sukzessive Integration weiterer Kategorien systematisch ausgebaut wird.

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Vergabegrundlage

Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz und den Reduktionsplan, sowie die Bewertungskriterien als auch den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.

Das Zertifizierungssystem wird jährlich durch eine unabhängige Stelle überwacht. Dabei werden die Vergabegrundlagen und Prozesse vollständig überprüft.

Häufige Fragen zur Zertifizierung

Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen systematisch erfasst, reduziert und transparent dokumentiert hat.

Die Mitgliedsunternehmen sind mit ihrer Mitgliedschaft Teil eines starken Branchennetzwerks und profitieren vom Austausch mit anderen Betrieben.

Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.

Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.

Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan und die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.

Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.

Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.