Klimaneutrales Unternehmen zertifiziert durchdie Gesellschaft für Klimaschutz München
Die beefuture GmbH ist als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert. Auf dieser Seite werden die wesentlichen Grundlagen und Ergebnisse der Zertifizierung transparent dargestellt.

Zum Unternehmen
beefuture GmbH
Die beefuture GmbH verbindet unternehmerisches Engagement mit aktivem Natur- und Artenschutz. Unser Ziel ist es, Unternehmen für nachhaltigen Naturschutz zu begeistern und gemeinsam einen konkreten Beitrag zum Erhalt der Bienenpopulation und der biologischen Vielfalt zu leisten. Dafür betreuen wir Bienenvölker entweder direkt auf dem Unternehmensgelände unserer Kunden oder an geeigneten Standorten bei uns. Die fachgerechte Betreuung übernehmen erfahrene Imker. Wenn die Bienenvölker beim Unternehmen stehen, wird das Engagement direkt vor Ort sichtbar und erlebbar. Auch bei extern betreuten Völkern schaffen wir Möglichkeiten, das Projekt innerhalb des Unternehmens authentisch zu kommunizieren und Mitarbeitende aktiv einzubeziehen. Über die reine Betreuung der Bienenvölker hinaus bieten wir Unternehmen verschiedene Formate rund um Bienen, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen, Mitarbeiterschulungen, Einblicke in die Arbeit unserer Imker sowie Schauschleudern, bei denen die Honiggewinnung unmittelbar erlebt werden kann. So wird aus einem Naturschutzprojekt ein gemeinsames Erlebnis, das Wissen vermittelt, Bewusstsein schafft und nachhaltiges Engagement im Unternehmen verankert. Bienen sind ein zentraler Bestandteil unserer Ökosysteme. Durch ihre Bestäubungsleistung tragen sie wesentlich zum Erhalt der Pflanzenvielfalt und damit zur Stabilität unserer natürlichen Lebensgrundlagen bei. beefuture steht deshalb für praktischen Umweltschutz, der nicht abstrakt bleibt, sondern sichtbar, verständlich und erlebbar wird – gemeinsam mit Unternehmen, ihren Mitarbeitenden und unseren Imkern.
Habsburgerstraße 38, 89264 Weissenhorn
Lebensmittelwaren
+49 7309 4489 897
info@beefuture.eu
Label-Informationen

Klimaneutrales Unternehmen
G0309N26
beefuture GmbH
01.01.2025
31.12.2026

Was bedeutet klimaneutrales Unternehmen?
Die Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen“ folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.
Die Zertifizierung basiert auf drei Elementen: einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, einem Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie dem bilanziellen Ausgleich der im jeweiligen Bilanzjahr verbleibenden Emissionen durch die Stilllegung anerkannter Klimaschutzzertifikate. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.
Die erklärte Klimaneutralität bezieht sich ausschließlich auf die innerhalb der Vergabegrundlage definierten Systemgrenzen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.
Warum wir das Label tragen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam mit Kooperationspartnern und Unternehmen eine positive Symbiose zwischen Mensch, Flora und Fauna schaffen können. Verantwortung für Natur und Umwelt endet für uns dabei nicht bei unseren Projekten, sie beginnt auch bei unserem eigenen Handeln. Deshalb machen wir unsere Emissionen transparent, reduzieren sie kontinuierlich und entwickeln unseren betrieblichen Klimaschutz konsequent weiter.

Gründer und Geschäftsführer, beefuture GmbH
Wie wurde zertifiziert?
Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz, ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen.
Teilnahmeentscheidung
Das Unternehmen verpflichtet sich zur regelmäßigen Treibhausgasbilanzierung, zur Umsetzung eines Reduktionsplans und zur Einhaltung der Vergabegrundlage.
Treibhausgasbilanz
Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.
Reduktionsplan
Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen zur Verringerung seiner Emissionen.
Verbleibende Emissionen
Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden durch anerkannte Klimaschutzprojekte bilanziell ausgeglichen.
Prüfung
Treibhausgasbilanz, Reduktionsplan und Nachweise werden in einem Prüfverfahren bewertet.
Labelvergabe
Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.
Rezertifizierung
Treibhausgasbilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.
Treibhausgasbilanz
| Bereich | Emissionen (t CO₂e) | Anteil an Gesamtemissionen |
|---|---|---|
| Scope 1 | 89,40 | 34,7 % |
| Scope 2 | 19,29 | 25,0 % |
| Scope 3 | 100,23 | 40,3 % |
| Gesamtbilanz | 218,93 | 100 % |
Die Treibhausgasbilanz erfasst die relevanten Treibhausgasemissionen des Unternehmens innerhalb der definierten organisatorischen und operativen Systemgrenzen. Die Berechnung erfolgt nach den Anforderungen der Vergabegrundlage und orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol.
Berücksichtigt werden direkte Emissionen des Unternehmens, Emissionen aus dem Bezug von Energie sowie weitere relevante Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, soweit sie für die unternehmensbezogene Klimaschutzleistung maßgeblich sind.
Berücksichtigt wurden unter anderem folgende Wirkungskategorien:
Vorgelagerte energiebezogene Emissionen
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen
Arbeitswege und Homeoffice der Mitarbeiter*innen
Wasser / Abfallaufkommen im Unternehmen
Papierverbrauch
Verbrauchsmaterialien Produktion
Transport und Verteilung durch Dritte
Vorprodukte
Kapitalgüter
Fortschritt gegenüber dem Basisjahr
Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen wird regelmäßig mit dem festgelegten Basisjahr und dem Reduktionsziel verglichen. Zusätzlich wird dokumentiert, welche Maßnahmen umgesetzt wurden und welche weiteren Schritte vorgesehen sind.
Die Muster GmbH befindet sich im ersten Zertifizierungszyklus. Ein belastbarer Vergleich der Emissionsentwicklung gegenüber dem Basisjahr wird mit der nächsten Aktualisierung der Treibhausgasbilanz vorgenommen und auf dieser Seite dargestellt.
Reduktionsplan
Auf Grundlage der Treibhausgasbilanz hat das Unternehmen einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeitet. Die Maßnahmen werden an den wesentlichen Emissionsbereichen ausgerichtet und nach Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit priorisiert.
Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und mindestens alle zwei Jahre bei Bedarf fortgeschrieben.

Unterstützte Klimaschutzprojekte
Trotz konsequenter Reduktionsmaßnahmen lassen sich heute noch nicht alle Treibhausgasemissionen vollständig vermeiden. Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden deshalb im Rahmen der Zertifizierung bilanziell durch anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Nachfolgend sind die Klimaschutzprojekte aufgeführt, über die die verbleibenden Emissionen des Unternehmens bilanziell ausgeglichen wurden.
Anzahl der Zertifikate:
11.693 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat)
Geförderte Projekte:
Wasserkraft Provinz San Pedro, Elfenbeinküste
(Verified Carbon Standard (VCS), Projekt-ID: 1522)
Stilllegungsnachweis:
[Link zu PDF]
Einordnung der Zertifikatsmenge:
*****Bei Nutzung bereits vorhandener Zertifikate/Weniger Zertifikate als Bilanzergebnis (DIESEN SATZ LÖSCHEN!)*****
Für das Bilanzjahr wurden insgesamt [Anzahl] Zertifikate eingesetzt. Davon wurden [Anzahl] Zertifikate bereits in einem früheren Jahr erworben. Im aktuellen Jahr wurden daher noch [Anzahl] Zertifikate neu gekauft.
*****Bei Kauf zusätzlicher Zertifikate/Mehr Zertifikate als Bilanzergebnis (DIESEN SATZ LÖSCHEN!)*****
Die bilanzierten Emissionen betragen [Anzahl] t CO₂e. Im aktuellen Jahr wurden insgesamt [Anzahl] Zertifikate gekauft. Die zusätzlich erworbenen [Anzahl] Zertifikate werden für kommende Bilanzjahre vorgehalten.
Stilllegungsnachweis:
[Link zu PDF]
Vergabegrundlage
Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz, den Reduktionsplan, den bilanziellen Ausgleich verbleibender Emissionen sowie den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.
Die eingereichten Daten, Unterlagen und Nachweise werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Zusätzlich wird das Zertifizierungssystem regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.
Häufige Fragen zur Zertifizierung
Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen eine Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen erstellt, einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen festgelegt und die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen bilanziell ausgeglichen hat.
Die Klimaneutralität bezieht sich auf die im Rahmen der Zertifizierung erfassten Emissionen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.
Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.
Klimaschutzprojekte dienen dem bilanziellen Ausgleich der Emissionen, die im Bilanzjahr innerhalb der definierten Systemgrenzen verbleiben. Die eingesetzten Emissionsgutschriften stammen aus anerkannten Qualitätsstandards und werden dauerhaft stillgelegt.
Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan, die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen und der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.
Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.
Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.