Klimaneutrales Unternehmen zertifiziert durchdie Gesellschaft für Klimaschutz München

Die Helmut Hinz GmbH & Co. ist als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert. Auf dieser Seite werden die wesentlichen Grundlagen und Ergebnisse der Zertifizierung transparent dargestellt.

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Zum Unternehmen

Unternehmen

Helmut Hinz GmbH & Co.

Die Helmut Hinz GmbH & Co. ist ein traditionsreiches Kölner Handwerksunternehmen für Heizungs-, Sanitär- und Lüftungstechnik. Seit 1946 stehen wir für hochwertige handwerkliche Arbeit, zuverlässigen Service und eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen unserer Kunden. Mit einem Team von rund 80 qualifizierten Mitarbeitern planen und realisieren wir moderne Heizungsanlagen, hochwertige Badmodernisierungen sowie nachhaltige Lösungen rund um Wasser, Wärme und Energie. Unser Anspruch ist es, Technik mit Qualität, Effizienz und langfristiger Betriebssicherheit zu verbinden. Persönliche Beratung, saubere und präzise Ausführung sowie eine vertrauensvolle, langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns.

Hauptsitz

Neuer Weyerstraßerweg 5, 50969 Köln

Industrie

Sanitär- und Heizungstechnik

Telefon

+49 (0)221 8888 96 0

Email

post@hinz-koeln.de

Label-Informationen

Badge for a climate-neutral company, certified by Gesellschaft für Klimaschutz München, with website ID and QR code on a green background.
Label:

Klimaneutrales Unternehmen

Prüfnummer:

G0301N26

Erstellt für:

Helmut Hinz GmbH & Co.

Gültig von:

01.01.2026

Gültig bis:

31.12.2027

Aerial view of lush green mountains covered in mist, with winding roads and patches of sunlight on the landscape.

Was bedeutet klimaneutrales Unternehmen?

Die Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen“ folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.

Die Zertifizierung basiert auf drei Elementen: einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, einem Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie dem bilanziellen Ausgleich der im jeweiligen Bilanzjahr verbleibenden Emissionen durch die Stilllegung anerkannter Klimaschutzzertifikate. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.

Die erklärte Klimaneutralität bezieht sich ausschließlich auf die innerhalb der Vergabegrundlage definierten Systemgrenzen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.

Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.

Warum wir das Label tragen.

“

Wir sind der Überzeugung, dass es in der Verantwortung eines jeden liegt, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Welt auch in Zukunft lebenswert bleibt. Mit unserem Engagement möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten

Photo of Günter Hinz
Günter Hinz

Geschäftsführung, Helmut Hinz GmbH & Co.

Wie wurde zertifiziert?

Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz, ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen.

Teilnahmeentscheidung

Das Unternehmen verpflichtet sich zur regelmäßigen Treibhausgasbilanzierung, zur Umsetzung eines Reduktionsplans und zur Einhaltung der Vergabegrundlage.

Treibhausgasbilanz

Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.

Reduktionsplan

Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen zur Verringerung seiner Emissionen.

Verbleibende Emissionen

Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden durch anerkannte Klimaschutzprojekte bilanziell ausgeglichen.

Prüfung

Treibhausgasbilanz, Reduktionsplan und Nachweise werden in einem Prüfverfahren bewertet.

Labelvergabe

Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.

Rezertifizierung

Treibhausgasbilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.

2025

Treibhausgasbilanz

BereichEmissionen (t CO₂e)Anteil an Gesamtemissionen
Scope 1118,4363,62%
Scope 20,220,12%
Scope 367,5036,26%
Gesamtbilanz186,15100%

Die Treibhausgasbilanz erfasst die relevanten Treibhausgasemissionen des Unternehmens innerhalb der definierten organisatorischen und operativen Systemgrenzen. Die Berechnung erfolgt nach den Anforderungen der Vergabegrundlage und orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol.

Berücksichtigt werden direkte Emissionen des Unternehmens, Emissionen aus dem Bezug von Energie sowie weitere relevante Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, soweit sie für die unternehmensbezogene Klimaschutzleistung maßgeblich sind.

Berücksichtigt wurden unter anderem folgende Wirkungskategorien:

  • Verbrauchsmaterialien und Frischwasser

  • Papier- und Druckartikel

  • Kapitalgüter

  • Vorgelagerte energiebezogene Emissionen

  • Austauschlogistik

  • Abfallaufkommen im Unternehmen

  • Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen

  • Pendeln und Homeoffice der Arbeitnehmer

Vorprodukte, Dienstleistungen, Ein- und Ausgangslogistik, sowie nachgelagerte Aktivitäten wurden in dieser Bilanzierung noch nicht berücksichtigt.

Fortschritt gegenüber dem Basisjahr

Gegenüber dem Basisjahr 2023 haben sich die Treibhausgasemissionen der Helmut Hinz GmbH & Co. um -2,21 % verändert. Im aktuellen Berichtszeitraum wurden insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Zugekaufter Strom, Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen sowie Abfallaufkommen umgesetzt. Weitere Schritte sind im Reduktionsplan festgelegt.

Reduktionsplan

Auf Grundlage der Treibhausgasbilanz hat das Unternehmen einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeitet. Die Maßnahmen werden an den wesentlichen Emissionsbereichen ausgerichtet und nach Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit priorisiert.

Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und mindestens alle zwei Jahre bei Bedarf fortgeschrieben.

Unterstützte Klimaschutzprojekte

Trotz konsequenter Reduktionsmaßnahmen lassen sich heute noch nicht alle Treibhausgasemissionen vollständig vermeiden. Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden deshalb im Rahmen der Zertifizierung bilanziell durch anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Nachfolgend sind die Klimaschutzprojekte aufgeführt, über die die verbleibenden Emissionen des Unternehmens bilanziell ausgeglichen wurden.

Anzahl der Zertifikate:

  • 400 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat)

Geförderte Projekte:

Stilllegungsnachweis:

Einordnung der Zertifikatsmenge:

Die bilanzierten Emissionen betragen 187 t CO₂e. Im aktuellen Jahr wurden insgesamt 400 Zertifikate gekauft. Die zusätzlich erworbenen 213 Zertifikate werden für kommende Bilanzjahre vorgehalten.

Vergabegrundlage

Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz, den Reduktionsplan, den bilanziellen Ausgleich verbleibender Emissionen sowie den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.

Die eingereichten Daten, Unterlagen und Nachweise werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Zusätzlich wird das Zertifizierungssystem regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.

Häufige Fragen zur Zertifizierung

Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen eine Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen erstellt, einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen festgelegt und die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen bilanziell ausgeglichen hat.

Die Klimaneutralität bezieht sich auf die im Rahmen der Zertifizierung erfassten Emissionen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.

Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.

Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.

Klimaschutzprojekte dienen dem bilanziellen Ausgleich der Emissionen, die im Bilanzjahr innerhalb der definierten Systemgrenzen verbleiben. Die eingesetzten Emissionsgutschriften stammen aus anerkannten Qualitätsstandards und werden dauerhaft stillgelegt.

Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan, die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen und der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.

Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.

Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.