Zertifiziert im Rahmen derInitiative Klimaschutz Holzindustrie
Die Hermann Keller GmbH hat die Zertifizierung „KLIMASCHUTZ HOLZINDUSTRIE - Eine Initiative des HDH. Teilnehmendes Unternehmen.“ erhalten. Auf dieser Seite werden die wesentlichen Grundlagen und Ergebnisse der Zertifizierung transparent dargestellt.

Zum Unternehmen
Hermann Keller GmbH
Die Hermann Keller GmbH liegt am Fuße des Schwarzwaldes, einer der waldreichsten Regionen Deutschlands. Bei der Produktion von Schnittholz liegt dem Unternehmen eine hohe Qualität und nachhaltige Holzbearbeitung am Herzen. Aufgrund des Standorts des Unternehmens erfolgt die Holzbeschaffung aus der unmittelbaren Umgebung und garantiert kurze Lieferwege. Zudem wird bei den Lieferanten großer Wert auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Zertifizierung mit PEFC gelegt. Anfallendes Restholz wird in verschiedenen Bereichen weiterverwendet. So werden Sägemehl, Hackschnitzel und Hobelspäne in der Holzwerkstoff- und Papierindustrie verwertet. Rinde wird im Garten- und Landschaftsbau verwendet oder zur thermischen Energiebereitstellung im Biomasse-Heizkraftwerk genutzt. Für eine nachhaltige Stromerzeugung und Mobilität ist zudem eine PV-Anlage installiert und acht E-Stapler sind bereits im Einsatz.
Fabrikstraße 3, 77855 Achern-Oberachern
Sägeindustrie
+49 7841 2023-0
info@hermannkeller.de
Label-Informationen

KLIMASCHUTZ HOLZINDUSTRIE - Eine Initiative des HDH. Teilnehmendes Unternehmen.
S0301S23
Hermann Keller GmbH
2022
31.12.2026

Was ist die Initiative Klimaschutz Holzindustrie?
Die Initiative Klimaschutz Holzindustrie ist ein Projekt des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH) und bringt Unternehmen der Holzindustrie in einem gemeinsamen Klimaschutzrahmen zusammen.
Im Rahmen der Initiative können teilnehmende Unternehmen die Zertifizierung „KLIMASCHUTZ HOLZINDUSTRIE - Eine Initiative des HDH. Teilnehmendes Unternehmen.“ erhalten. Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.
Die Zertifizierung basiert auf einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, die Festlegung und Verfolgung eines Reduktionsplans mit konkreten Reduktionszielen und Maßnahmen zur vorrangigen Vermeidung und Reduktion dieser Emissionen. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.
Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.
Warum wir Teil der Initiative Klimaschutz sind.
Als Familienbetrieb hat Nachhaltigkeit bei uns seit jeher eine große Bedeutung – auch und gerade im Klimaschutz. Durch die Initiative Klimaschutz können wir dabei nicht nur für uns, sondern auch für unser Umfeld einen weiteren Beitrag leisten und uns stetig weiterentwickeln.
Geschäftsführer, Hermann Keller GmbH
Wie wurde zertifiziert?
Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz und ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur vorrangigen Vermeidung und Reduktion der Emissionen.
Teilnahmeentscheidung
Das Unternehmen erklärt seine Teilnahme an der Klimaschutzinitiative und verpflichtet sich zu regelmäßiger Treibhausgasbilanzierung sowie zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen.
Treibhausgasbilanz
Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.
Reduktionsplan
Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen einschließlich Verantwortlichkeiten und Zeiträumen. Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben.
Prüfung
Treibhausgasbilanz, Reduktionsplan und Reduktionsmaßnahmen werden in einem Prüfverfahren bewertet.
Labelvergabe
Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.
Rezertifizierung
Treibhausgasbilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.
Treibhausgasbilanz
| Bereich | Emissionen (t CO₂e) | Anteil an Gesamtemissionen |
|---|---|---|
| Scope 1 | 1.014,49 | 22,8% |
| Scope 2 | 23,97 | 0,5% |
| Scope 3 | 3.418,37 | 76,7% |
| Gesamtbilanz | 4.456,83 | 100% |
Die Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks des Unternehmens erfolgt in Orientierung an international anerkannten Standards zur Treibhausgasbilanzierung. Berücksichtigt werden diejenigen Emissionsquellen, deren Datengrundlagen derzeit verfügbar und mit vertretbarem Aufwand erfassbar sind. Auf dieser Basis wird ein erster Überblick über die wesentlichen Emissionstreiber des Unternehmens geschaffen. Im Rahmen dieser Bilanz werden folgende Kategorien abgebildet:
Eingekaufte Waren & Dienstleistungen (Verwaltung)
Produktion der verwendeten Brennstoffe
Abfall
Geschäftsreisen
Anfahrt Mitarbeiter:innen
Angemietete oder geleaste Sachanlagen
Die vorliegende Bilanz erhebt nach Angaben des Unternehmens noch nicht den Anspruch, sämtliche Emissionen vollständig abzubilden, bildet jedoch eine belastbare Grundlage, die in den kommenden Jahren durch die sukzessive Integration weiterer Kategorien weiterentwickelt werden kann.
Fortschritt gegenüber dem Basisjahr
Gegenüber dem Basisjahr 2023 haben sich die Treibhausgasemissionen der Hermann Keller GmbH um +18,05 % verändert. Im aktuellen Berichtszeitraum wurden insbesondere Maßnahmen in den Bereichen [Bereiche] umgesetzt. Weitere Schritte sind im Reduktionsplan festgelegt.
Reduktionsplan
Auf Grundlage der Treibhausgasbilanz hat das Unternehmen einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeitet. Die Maßnahmen werden an den wesentlichen Emissionsbereichen ausgerichtet und nach Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit priorisiert.
Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und mindestens alle zwei Jahre bei Bedarf fortgeschrieben.

Vergabegrundlage
Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die Treibhausgasbilanz, den Reduktionsplan, den bilanziellen Ausgleich verbleibender Emissionen sowie den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.
Die eingereichten Daten, Unterlagen und Nachweise werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Zusätzlich wird das Zertifizierungssystem regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.
Häufige Fragen zur Zertifizierung
Die Zertifizierung bestätigt, dass das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen systematisch erfasst, reduziert und transparent dokumentiert hat.
Die Mitgliedsunternehmen sind mit ihrer Mitgliedschaft Teil eines starken Branchennetzwerks und profitieren vom Austausch mit anderen Betrieben.
Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.
Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.
Die Treibhausgasbilanz, der Reduktionsplan und die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.
Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.
Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.