Klimaneutrales Unternehmen zertifiziert durchdie Gesellschaft für Klimaschutz München
Die Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG ist als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert. Auf dieser Seite werden die wesentlichen Grundlagen und Ergebnisse der Zertifizierung transparent dargestellt.

Zum Unternehmen
Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG
Die Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG entwickelt und produziert seit rund 75 Jahren Bodentreppen sowie Flachdachausstiege, Deckentüren, Raumspartreppen und Kniestocktüren. Der Firmensitz und Produktionsstandort des Unternehmens befindet sich im fränkischen Würzburg. Seit 2011 gehört Wellhöfer zur Stiftung Juliusspital Würzburg. In seiner langjährigen Unternehmensgeschichte hat sich Wellhöfer insbesondere durch individuelle Maßanfertigungen, innovative Produktlösungen und geprüfte Sicherheits- und Qualitätsstandards etabliert. Schadstoffarme Produkte sowie geprüfte Dämm- und Dichteigenschaften bis hin zum Passivhaus-Standard tragen insbesondere bei Neubau- und Renovierungsprojekten zur energetischen Verbesserung von Gebäuden bei. Auch in der eigenen Produktion setzt das Unternehmen seit vielen Jahren auf Umwelt- und Klimaschutz: Bereits seit 1989 wird der Wärmebedarf durch die thermische Nutzung anfallender Holzspäne gedeckt. Seit 2009 wurden die Produktions- und Bürogebäude schrittweise mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die heute mehr als zwei Drittel des Strombedarfs decken; der verbleibende Bedarf wird mit Ökostrom bezogen. Darüber hinaus erfasst Wellhöfer seine Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette von den Rohstoffen bis zur Auslieferung an die Kundinnen und Kunden und verfolgt das Ziel, den CO₂-Fußabdruck kontinuierlich zu reduzieren.
Max-Mengeringhausen-Str., 1 97084 Würzburg
Bauzulieferindustrie – Herstellung von Bodentreppen und ergänzenden Bauelementen
+49 (0)931 614 05-0
info@wellhoefer.de
Label-Informationen

Klimaneutrales Unternehmen
G0110000
Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG
01.01.2025
31.12.2026

Was bedeutet klimaneutrales Unternehmen?
Die Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen“ folgt einem klar definierten Verfahren auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München.
Die Zertifizierung basiert auf drei Elementen: einer unternehmensbezogenen Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen, einem Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie dem bilanziellen Ausgleich der im jeweiligen Bilanzjahr verbleibenden Emissionen durch die Stilllegung anerkannter Klimaschutzzertifikate. Dafür durchläuft jedes Unternehmen ein unabhängiges Prüfverfahren.
Die erklärte Klimaneutralität bezieht sich ausschließlich auf die innerhalb der Vergabegrundlage definierten Systemgrenzen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Die Vergabegrundlage orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen wie ISO 14068-1 und dem Greenhouse Gas Protocol. Die Zertifizierung wurde durch den TÜV SÜD extern geprüft und validiert.
Warum wir das Label tragen.
Mit der Zertifizierung Klimaneutrales Unternehmen dokumentieren wir, wie wir unsere Emissionen erfassen, reduzieren und anerkannte Klimaschutzprojekte unterstützen. Die regelmäßige CO₂-Bilanzierung schafft Transparenz und zeigt uns, wo wir weiter ansetzen können. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, um unseren betrieblichen Klimaschutz systematisch und nachvollziehbar weiterzuentwickeln.

Referent Nachhaltigkeit, Muster GmbH
Wie wurde zertifiziert?
Die Zertifizierung folgt einem klar definierten Verfahren. Grundlage sind die Treibhausgasbilanz, ein Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen sowie der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen.
Teilnahmeentscheidung
Das Unternehmen verpflichtet sich zur regelmäßigen CO₂-Bilanzierung, zur Umsetzung eines Reduktionsplans und zur Einhaltung der Vergabegrundlage.
Treibhausgasbilanz
Die relevanten Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 werden innerhalb der festgelegten Systemgrenzen erfasst.
Reduktionsplan
Das Unternehmen definiert Reduktionsziele und konkrete Maßnahmen zur Verringerung seiner Emissionen.
Verbleibende Emissionen
Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden durch anerkannte Klimaschutzprojekte bilanziell ausgeglichen.
Prüfung
CO₂-Bilanz, Reduktionsplan und Nachweise werden in einem Prüfverfahren bewertet.
Labelvergabe
Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen die Zertifizierung, die Urkunde und das Recht zur Nutzung des Labels.
Rezertifizierung
CO₂-Bilanz und Reduktionsplan werden mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und erneut geprüft.
Treibhausgasbilanz
| Bereich | Emissionen (t CO₂e) | Anteil an Gesamtemissionen |
|---|---|---|
| Scope 1 | 63,63 | 1,87 % |
| Scope 2 | 0,00 | 0 % |
| Scope 3 | 3.342,59 | 98 % |
| Gesamtbilanz | 3.406,22 | 100% |
Die Treibhausgasbilanz erfasst die relevanten Treibhausgasemissionen des Unternehmens innerhalb der definierten organisatorischen und operativen Systemgrenzen. Die Berechnung erfolgt nach den Anforderungen der Vergabegrundlage und orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol.
Berücksichtigt werden direkte Emissionen des Unternehmens, Emissionen aus dem Bezug von Energie sowie weitere relevante Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, soweit sie für die unternehmensbezogene Klimaschutzleistung maßgeblich sind.
Berücksichtigt wurden unter anderem folgende Wirkungskategorien:
Verbrauchsmaterialien und Frischwasser
Papier- und Druckartikel
Kapitalgüter
Vorgelagerte energiebezogene Emissionen
Austauschlogistik
Abfallaufkommen im Unternehmen
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen
Pendeln und Homeoffice der Arbeitnehmer
Vorprodukte, Dienstleistungen, Ein- und Ausgangslogistik, sowie nachgelagerte Aktivitäten wurden in dieser Bilanzierung noch nicht berücksichtigt.
Fortschritt gegenüber dem Basisjahr
Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen wird regelmäßig mit dem festgelegten Basisjahr und dem Reduktionsziel verglichen. Zusätzlich wird dokumentiert, welche Maßnahmen umgesetzt wurden und welche weiteren Schritte vorgesehen sind.
Die Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG befindet sich im ersten Zertifizierungszyklus. Ein belastbarer Vergleich der Emissionsentwicklung gegenüber dem Basisjahr wird mit der nächsten Aktualisierung der CO₂-Bilanz vorgenommen und auf dieser Seite dargestellt.
Reduktionsplan
Auf Grundlage der Treibhausgasbilanz hat das Unternehmen einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeitet. Die Maßnahmen werden an den wesentlichen Emissionsbereichen ausgerichtet und nach Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit priorisiert.
Der Reduktionsplan wird regelmäßig überprüft und mindestens alle zwei Jahre bei Bedarf fortgeschrieben.

Unterstützte Klimaschutzprojekte
Trotz konsequenter Reduktionsmaßnahmen lassen sich heute noch nicht alle Treibhausgasemissionen vollständig vermeiden. Die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen werden deshalb im Rahmen der Zertifizierung bilanziell durch anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Nachfolgend sind die Klimaschutzprojekte aufgeführt, über die die verbleibenden Emissionen des Unternehmens bilanziell ausgeglichen wurden.
Anzahl der Zertifikate:
3.181 (jeweils 1 t CO₂e pro Zertifikat)
Geförderte Projekte:
(Verified Carbon Standard (VCS), Projekt-ID: 1289)
Stilllegungsnachweis:
Einordnung der Zertifikatsmenge:
Für das Bilanzjahr wurden insgesamt [Anzahl] Zertifikate eingesetzt. Davon wurden [Anzahl] Zertifikate bereits in einem früheren Jahr erworben. Im aktuellen Jahr wurden daher noch [Anzahl] Zertifikate neu gekauft.
Stilllegungsnachweis:
[Link zu PDF]
Vergabegrundlage
Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage der veröffentlichten Vergabegrundlage der Gesellschaft für Klimaschutz München. Sie definiert die Anforderungen an die CO₂-Bilanz, den Reduktionsplan, den bilanziellen Ausgleich verbleibender Emissionen sowie den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens.
Die eingereichten Daten, Unterlagen und Nachweise werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Zusätzlich wird das Zertifizierungssystem regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.
Häufige Fragen zur Zertifizierung
Die Zertifizierung bestätigt, dass die Muster GmbH eine Treibhausgasbilanz innerhalb definierter Systemgrenzen erstellt, einen Reduktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen festgelegt und die im Bilanzjahr verbleibenden Emissionen bilanziell ausgeglichen hat.
Die Klimaneutralität bezieht sich auf die im Rahmen der Zertifizierung erfassten Emissionen. Sie bezeichnet einen bilanziellen Ausgleich und keine physische Emissionsfreiheit.
Berücksichtigt werden die Emissionen, die für die Klimabilanz des Unternehmens wesentlich sind. Dazu werden die relevanten Emissionskategorien aus Scope 1, Scope 2 und Scope 3 innerhalb der festgelegten Systemgrenzen ermittelt.
Der Reduktionsplan legt das Basisjahr, das Reduktionsziel, den Zielhorizont und die wesentlichen Maßnahmen des Unternehmens fest. Er wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Der jeweils gültige Plan ist auf dieser Seite öffentlich zugänglich.
Klimaschutzprojekte dienen dem bilanziellen Ausgleich der Emissionen, die im Bilanzjahr innerhalb der definierten Systemgrenzen verbleiben. Die eingesetzten Emissionsgutschriften stammen aus anerkannten Qualitätsstandards und werden dauerhaft stillgelegt.
Die CO₂-Bilanz, der Reduktionsplan, die dokumentierten Reduktionsmaßnahmen und der bilanzielle Ausgleich verbleibender Emissionen werden anhand der eingereichten Unterlagen in einem standardisierten Verfahren bewertet. Die Zertifizierungsentscheidung basiert auf den dokumentierten Prüfungsergebnissen.
Der TÜV SÜD überwacht das Zertifizierungssystem im Rahmen einer unabhängigen Prüfung. Dabei wird überprüft, ob die Anforderungen der Vergabegrundlage sowie die festgelegten Prüf- und Zertifizierungsverfahren ordnungsgemäß angewendet werden. Die Zertifizierung eines einzelnen Unternehmens erfolgt auf Grundlage der Vergabegrundlage und des dokumentierten Prüfverfahrens.
Die Zertifizierung ist zeitlich befristet. Spätestens nach zwei Jahren werden die Treibhausgasbilanz und der Reduktionsplan aktualisiert, der Reduktionsfortschritt überprüft und der bilanzielle Ausgleich erneut nachgewiesen.