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Product Carbon Footprint (PCF)

Vom Materialzur Zahl.

Product Carbon Footprints (PCF) werden immer häufiger als konkrete Produktinformation verlangt. Wir unterstützen Unternehmen bei der PCF-Berechnung oder stellen Ihnen auf Wunsch einen praxistauglichen Kalkulator zur Verfügung, mit dem Sie PCF-Werte eigenständig ermitteln können.

Hands holding a printed report titled "PCF-Bericht" with tables and data, on a beige background.

PCF-Lösung,die zu Ihren Daten passt

Wir bieten Ihnen passende Optionen, je nachdem, wie Sie den PCF im Unternehmen nutzen wollen:

Berechnung durch Expert:innen der Gesellschaft für Klimaschutz München

Wir übernehmen die Berechnung Ihrer PCF-Werte und führen Sie strukturiert durch die notwendigen Daten und Annahmen. Sie erhalten einen PCF-Wert pro Produkt inklusive Dokumentation. Damit können Sie Kundenanfragen beantworten und intern belastbare Grundlagen für Entscheidungen schaffen.

Kalkulator zur Eigennutzung

Wenn Sie Product Carbon Footprints regelmäßig benötigen, stellen wir einen PCF-Kalkulator zum Beispiel als Excel-Datei zur Verfügung, den wir für Ihr Unternehmen einrichten. Der Kalkulator wird an Ihre Produkte, Varianten und Abläufe angepasst.

Gemeinsam definieren wir die Systemgrenzen, strukturieren die Datenlogik und hinterlegen passende Emissionsfaktoren. Sie können PCFs anschließend eigenständig berechnen und fortführen, ohne an eine Softwarelösung gebunden zu sein.

PCF kurz erklärt: was zählt wirklich?

Der Product Carbon Footprint (PCF) beschreibt die Treibhausgasemissionen eines Produkts entlang definierter Prozessschritte. Er ergänzt den Corporate Carbon Footprint (CCF), der die Emissionen auf Unternehmensebene betrachtet.

In der Praxis wird der PCF immer häufiger abgefragt, weil belastbare Produktdaten in der Lieferkette zur Standardanforderung werden. Das betrifft Kundenanfragen, Ausschreibungen und Entscheidungen zur Produktgestaltung. Zusätzlich wird der PCF perspektivisch auch im Digitalen Produktpass (DPP) eine Rolle spielen.

Entscheidend ist die Systemgrenze. Als Standard gilt Cradle-to-Gate, also von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor. Wichtig ist, dass Systemgrenze, Datenquellen und Emissionsfaktoren konsistent gewählt werden. Genau hier entstehen in der Praxis die größten Unterschiede zwischen PCFs. Wir legen diese Punkte nachvollziehbar fest und dokumentieren sie so, dass Ergebnisse intern und extern erklärbar bleiben.

Schritt für Schritt zum Fußabdruck

1
Vorgaben und Einsatzzweck klären

Wir definieren Anforderungen, Systemgrenzen und Ziel der Berechnung.

2
Methodik festlegen und Datenbasis aufbauen

Wir sichten vorhandene Daten und ergänzen fehlende Emissionsfaktoren.

3
PCF berechnen oder Kalkulator einführen

PCF-Berechnung durch unsere Expert:innen oder Übergabe eines eingerichteten Excel-Tools inkl. Einführung.

4
Ergebnis bereitstellen und dokumentieren

Sie erhalten Ergebnis und Dokumentation inklusive Annahmen und Unsicherheiten.

Was ist Ihrnächster Schritt?

Wir wissen, dass jede Beratung einen anderen Ausgangspunkt hat. Ganz gleich, wo Sie gerade stehen: wir finden gemeinsam heraus, wie es sinnvoll weitergeht.

Das wollen unsere Kund:innen wissen:

Typisch sind Stücklisten, Materialdaten, Energieverbräuche, Prozessinformationen und relevante Lieferantendaten. Wir starten pragmatisch mit dem, was vorhanden ist, und definieren, was für belastbare Ergebnisse ergänzt werden sollte.

Das hängt vom Produktumfang, der Datenlage und der gewünschten Systemgrenze ab. In der Regel ist ein erster belastbarer PCF-Wert mit klarer Dokumentation in wenigen Wochen realistisch.

In der Regel Cradle-to-Gate. Je nach Zweck kann der Umfang erweitert werden. Wir definieren die Systemgrenze zu Beginn und dokumentieren sie im Ergebnis.